16.02.2021 07:00 |

Anträge unbearbeitet

Kein Covid-Geld für Pinzgauer

Bei den Bezirkshauptmannschaften stapeln sich die Anträge für Corona-Entschädigungszahlungen. Nur ein Bruchteil der Unternehmer erhielt bisher finanzielle Hilfe. Im Pinzgau und Tennengau floss noch kein Cent.

„Schnell und unbürokratisch“ sollen die Covid-Hilfszahlungen samt Beantragung ablaufen. So hat es die Bundesregierung stets versprochen. Die Realität sieht ganz anders aus.

Allein ist Salzburg gibt es weiterhin mindestens 16.000 offene Anträge - die Stadt Salzburg ist dabei noch gar nicht mitberücksichtigt. Selbst die Entschädigungen für die Zeit des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 sind meist noch ausständig, die „Krone“ berichtete. Geld gab es - Stand vergangene Woche - erst für 210 Antragsteller. Und: Im gesamten Pinzgau und Tennengau wurde noch keine einzige Entschädigung ausbezahlt. In Salzburg sind die Bezirkshauptmannschaften für die Bearbeitung der Corona-Anträge zuständig. Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) hat angekündigt, die Verfahren zu beschleunigen. Die Salzburger SPÖ fordert vereinfachte und unbürokratischere Prozesse sowie eine Aufstockung des Personals.

Nikolaus Klinger
Nikolaus Klinger
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