1700 Feierwütige

Polizei in Serbien löste Corona-Massenpartys auf

Ausland
15.02.2021 10:56
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die serbische Polizei ist am Wochenende scharf gegen Partygäste in der Hauptstadt Belgrad vorgegangen. Insgesamt mehr als 1700 Feierwütige wurden wegen Missachtung der Corona-Maßnahmen nach Hause geschickt. In einem Club zählte die Exekutive sogar rekordverdächtige 1000 Gäste. Einige Organisatoren und widerspenstige Nachtschwärmer wurden festgenommen.

Auch in Serbien sind Feiern ab 20 Uhr derzeit verboten - doch Tausende Menschen pfiffen am Wochenende jedoch auf diese Vorschrift und feierten in Nachtlokalen in der Hauptstadt Belgrad. Allein in einem Club am zentralen Tasmajdan-Park wurden 1000 Partygäste aus dem Nachtgeschehen gezogen.

Nur etwas kleiner war die illegale Corona-Party in einer beliebten Bar am alten Messegelände im Vorort Novi Beograd. Dort zählte die Polizei 600 Gäste, als sie die Veranstaltung auflöste. Bei einer Razzia in einem Club im Außenbezirk Zvezdara wurden 150 Feiernde entdeckt.

Organisatoren und renitente Feiernde verhaftet
Fünf mutmaßliche Organisatoren von Partys wurden schließlich festgenommen. Drei Männer versuchten sich den Amtshandlungen zu widersetzen, was ihnen freilich nicht gelang. Für sie klickten ebenfalls die Handschellen.

In Serbien sind die Maßnahmen eher im Lockdown vergleichsweise mild: So dürfen Gaststätten und Nachtlokale bis 20 Uhr offen haben. Ein Mindestabstand muss von den Gästen allerdings verpflichtend eingehalten werden.

Quelle: APA/dpa

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