Betriebe in der Krise

Abgaben und Gebühren: Stadt verlängert Fristen!

Wien
14.02.2021 05:50
Bald laufen für Unternehmen wichtige Fristen aus, die der Todesstoß für viele krisengebeutelte Betriebe sein könnten. Die Stadt Wien verlängert die Zeitspanne für Stundungen & Co. deshalb bis 30. September, die Schanigartengebühr entfällt von November bis März. Sonst baut sich ein Tsunami auf, ist sich Rot-Pink einig.

Noch mehr Hilfe bei Abgaben und Gebühren, um die leidenden Betriebe nicht völlig ausbluten zu lassen. „Bei alledem, was jetzt zu bezahlen wäre, aber nicht möglich ist, weil Covid tobt, wollen wir den Unternehmen einen Schritt entgegensetzen“, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ). „Wir haben dadurch beschlossen, eine Stundung der Dinge, die noch ausständig sind, zu verlängern, aber auch eine Herabsetzung und Befreiung von Abgaben.“ Etwa Herabsetzungen bei Gebrauchsabgaben oder vereinfachte Stundungsmöglichkeiten bei Kommunalsteuer, Marktgebühren, Dienstgeberabgabe.

Auch die Schanigartengebühr ist von November bis März nicht zu bezahlen. „Dann schauen wir uns an, wie sich der Sommer entwickelt“, so Neos-Wirtschaftssprecher Markus Ornig. „Ich bin leider nicht sonderlich euphorisch, was die Gastro-Öffnung betrifft.“ Ähnliche Hilfen erwarten sich beide auch vom Bund.

Wenig Freude über die Wochenend-Lockdowns
Und was sagen die Experten zu der Idee der Wochenend-Lockdowns? „Ich gebe nur zu bedenken, dass man sich auch die Logistikketten ansehen muss“, erklärt Hanke. „Außerdem gibt es ja noch Menschen, die von Montag bis Donnerstag im Arbeitsprozess sind.“ Markus Ornig: "Ich bin selbst Unternehmer, und es würde mich vor Herausforderungen stellen.

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