Heute vor einem Jahr war ganz Hinterstoder wieder einmal im Ausnahmezustand, nachdem die Vorbereitungen für die Ski-Weltcuprennen Ende Februar bereits auf Hochtouren angelaufen waren. Aktuell ist es nicht nur coronabedingt ruhiger, wenngleich die mögliche Verlegung der Talstation für Gesprächsstoff sorgt.
Was passiert in den nächsten Jahren im Stodertal? Während im Vorjahr die geplante Skischaukel zwischen Hinter- und Vorderstoder für manch erhitzte Gemüter sorgte, ist nun auch wieder die Diskussion um die Verlegung der Talstation in Hinterstoder entbrannt.
Vor- und Nachteile abgearbeitet
Wenngleich alle Beteiligten darauf bedacht sind, diese seriös abwickeln zu wollen. So meint etwa Helmut Holzinger, Vorstandsdirektor der HiWu-Bergbahnen, der die Modernisierungen der Wurzeralm vorerst priorisiert: „Wir sind bemüht, das Einvernehmen mit der Gemeinde zu finden. Deshalb werden in Arbeitsgruppen die Vor- und Nachteile sowie auftretende Fragen vernünftig abgearbeitet.“
Neuer Standort außerhalb des Ortes
Holzinger plädiert für einen neuen Standort außerhalb des Ortes. Argumentiert vor allem mit der besseren Erreichbarkeit für die Tagesgäste und den öffentlichen Verkehr sowie den Investitionskosten, die für einen Neubau mit Sicherheit geringer ausfallen würden als für die Modernisierung der bisherigen Talstation.
Ortschef gegen Absiedlung
Hinterstoders VP-Ortschef Helmut Wallner ist gegen eine Absiedlung: „Ich glaube, man muss hier sehr vorsichtig sein. Es hat sich in den letzten 30 Jahren in Sachen Ortsentwicklung einiges bei uns getan. Wir brauchen die Talstation mitten im Ort. Sie ist ein Frequenzbringer, ein Wegfall würde unseren Betrieben im Ortskern vor allem im immer stärker werdenden Sommergeschäft wohl sehr schaden.“
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