Zwei Drittel zu Hause
Schweizer Homeoffice-Pflicht weitgehend umgesetzt
Die in der Schweiz kürzlich eingeführte Homeoffice-Pflicht scheint Wirkung zu zeigen. Fast zwei Drittel der Dienstleister haben im Jänner von zu Hause aus gearbeitet, wie eine Umfrage zeigte. Besonders gegenüber dem ersten Lockdown bedeutet dies einen deutlichen Anstieg.
Die Umfrage, die Ende Jänner unter 250 Unternehmen durchgeführt wurde, zeigt zudem, dass selbst im Industriesektor 45 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice waren. Gegenüber dem Vormonat Dezember ist der Anteil somit deutlich gestiegen. Im Dezember hatte er im Industriesektor bei 33 Prozent und im Dienstleistungssektor bei 43 gelegen.
Die Anteile liegen nun auch deutlich über den Werten der ersten Corona-Welle. Damals hatten im Industriebereich 37 Prozent der Beschäftigten von zu Hause aus gearbeitet, im Dienstleistungsbereich war es rund die Hälfte gewesen.
Keine Entschädigung für Arbeitnehmer
In der Schweiz gilt seit dem 18. Jänner eine Homeoffice-Pflicht. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismäßigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmern keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten.
Indessen scheint der Schweizer Einzelhandel recht gut durch die Corona-Krise zu kommen. Wie die Auswertung der Umsatzzahlen des Vorjahres zeigt, blieb dieser nicht nur weitgehend stabil - es konnte gar ein minimales Plus verzeichnet werden.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.