An den Folgen eines Sturzes ist jener Obdachlose gestorben, der am 20. Jänner im niederösterreichischen Wiener Neustadt leblos entdeckt worden war. Dies ergab eine Obduktion des Mannes, Fremdverschulden wurde ausgeschlossen.
Nach dem Tod des 40 Jahre alten Mannes waren Spekulation laut geworden, dass der Obdachlose womöglich aufgrund der tiefen Temperaturen erfroren sei. In der Folge wurde eine Obduktion des Leichnams in Auftrag gegeben. Am Montag stand das Ergebnis fest: Wie es via Aussendung seitens des Rathauses hieß, starb der 40-Jährige an den Folgen eines Sturzes.
„Breites Auffangnetz“
Wie berichtet, hatte sich das Rathaus gegen die erhobenen Vorwürfe rund um den möglichen Erfrierungstod gewehrt. So seien in jener Nacht noch Plätze in der Notschlafstelle frei gewesen, der Tote hingegen den Behörden nicht bekannt gewesen. „Wir haben gerade in der kalten Jahreszeit ein breites Auffangnetz mit Unterkünften“, hatte Stadtsprecher Thomas Iwanschitz betont.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.