22.01.2021 06:00 |

Kärntner Jurist warnt:

Corona-Demo ohne Maske kann sogar den Job kosten!

Wirbel um Kärntner Kindergärtnerin, die sich nicht an die Regeln hielt. Ein Jurist warnt: „Arbeitgeber können Konsequenzen ziehen!“

Aufregung herrscht in einer Kärntner Gemeinde um eine Kindergärtnerin. Die Frau hatte stolz von sich Fotos im Internet gepostet, die sie bei der umstrittenen Corona-Großdemonstration in Wien zeigen - ohne Maske und Abstand, wie Eltern kritisieren. Sie fürchten um die Gesundheit ihrer Kleinen. Erst am Donnerstag musste ein Kindergarten in Klagenfurt geschlossen werden, weil mehrere Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden waren.

Keine Maske gleich Jobverlust?
Dieses Verhalten könne für die Betreuerin sogar ernsthafte Konsequenzen haben, wie auch für jeden anderen Arbeitnehmer, erklärt Rechtsanwalt Bernhard Fink: „Natürlich muss man sich jeden Fall einzeln ansehen. Aber wenn Mitarbeiter nachweislich gegen die Corona-Auflagen verstoßen, also etwa ohne Maske und Abstand unterwegs sind, und damit riskieren, angesteckt zu werden und so auch den Betrieb, ihre Kollegen, Kunden oder gar Kinder gefährden, wird der Dienstgeber natürlich reagieren.“ Das könne von Ermahnungen und klärenden Gesprächen bis hin zur Kündigung reichen, sollte es keine Einsicht geben oder der Vertrauensbruch zu groß sein.

Verstoß gegen Corona-Maßnahmen hat Folgen
Fink, der als Mitglied der Kärntner Rechtsinitative für Grundrechte, besonders aufmerksam ist, warnt vor den Folgen des Ignorierens der Corona-Regeln: „Jeder muss sich im Klaren sein, was dienstrechtlich passieren kann.“ In der Steiermark etwa wurde eine Amtsärztin suspendiert, die öffentlich gegen die Corona-Impfung gewettert haben soll. Und in Wien sind drei Lehrer außer Dienst gestellt, die konsequent die Maskenpflicht verweigert hätten.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann
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