Tschürtz’ Ankündigung, sich eine Zukunft als Bürgermeister in Mattersburg vorstellen zu können, hatte für Aufsehen gesorgt. Als einen Beweggrund genannt hatte der FPÖ-Klubchef, dass vieles in der Stadt schiefgelaufen sei. Diese Aussage lässt die SPÖ-Bürgermeisterin nicht auf sich sitzen. „Die Art und Weise, wie die Fakten verdreht werden, lässt jeden politischen Anstand vermissen. Die FPÖ will anscheinend mit solchen Rundumschlägen von den eigenen Problemen ablenken“, meint Salamon.
Amtsleiter Karl Aufner stellt klar: „Die Behauptung, dass sich die Stadt von der Commerzialbank das Rathaus hätte errichten lassen, entspricht nicht der Wahrheit. Geplant war, das Grundstück von einer Immobilientochter der Bank zu kaufen, von einem außenstehenden privaten Bauträger errichten zu lassen und dann die Baukosten zurückzuzahlen.“ Das sei bundesweit ein gängiger Prozess. „Kein Bankkunde wäre zu Schaden gekommen.“ Der Gemeinderatsbeschluss sei einstimmig erfolgt – mit der FPÖ. Salamon: „Unsere Stadt steht sehr gut da.“
Karl Grammer, Kronen Zeitung
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