Terrorangst
D: Laptop löst Sprengstoff-Alarm auf Flughafen aus
Der Munitionsbergungsdienst war den Angaben der Polizei zufolge auch vor Ort. Die Frau befand sich bis zum Abschluss der Untersuchung in Polizeigewahrsam. Der Flugverkehr war nicht eingeschränkt.
Deutschland ist in Alarmbereitschaft. Die Bundespolizei hält terroristische Anschläge in Deutschland nun jederzeit für möglich. Das geht aus internen Dokumenten hervor, die mit "VS - Nur für den Dienstgebrauch" gekennzeichnet sind, wie "Spiegel Online" berichtet. Bevorzugte Angriffsobjekte seien Örtlichkeiten mit hohem Symbolwert, aber auch Plätze, die mit, wie es heißt, "typischen westlichen Lebensgewohnheiten" in Verbindung gebracht werden.
Extremisten aus dem Nahen Osten
Als besonders gefährlich gelten für die Behörden Extremisten, die sich im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet paramilitärisch haben ausbilden lassen. Aber auch "emotionalisierte und fanatisierte Einzeltäter" seien nicht zu unterschätzen. Die Beamten wurden daher angewiesen, bei der Einreisekontrolle von Flügen aus dem Nahen Osten besonders aufmerksam zu sein und unter anderem nach gefälschten Pässen Ausschau zu halten.
Laut Einsatzbefehl soll daher sogar die Bundespolizeiakademie möglichst viele Auszubildende und Studenten für einen Großeinsatz abstellen. Die Elitetruppe GSG 9 soll sich zudem "über den gesamten Einsatzzeitraum" für "Anforderungen" bereithalten.
Polizei sieht eigene Beamte in Gefahr
Offenkundig sehe die Bundespolizei-Führung auch ihre Leute gefährdet. Wie aus internen E-Mails hervorgehe, verstärken die Beamten ihre schusssicheren Westen mit Einschubplatten. So sollten sie auch Geschossen aus Sturmgewehren standhalten können. Ein Oberkommissar sagte dazu: "Das habe ich in über zehn Dienstjahren noch nie erlebt. Eigentlich könnten wir so auch nach Afghanistan gehen."
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