Hermann Schützenhöfer:

„Impfdosen kann ich nicht wie Freibier verteilen“

Steiermark
06.01.2021 19:39
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

In der Debatte um den zögerlichen Corona-Impfstart in Österreich hat nun der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer dafür plädiert, „nicht die Nerven zu verlieren“. Kritik an der Regierung gibt es von ihm nicht. „Impfdosen kann ich nicht wie Freibier verteilten.“

Nun wird in Österreich also doch schon in dieser Woche wieder geimpft, auch in der Steiermark sollen knapp 3000 Menschen eine Spritze erhalten. Etwa die Hälfte davon in Pflegeheimen, die andere in Krankenhäusern, so Hermann Schützenhöfer in einem Interview mit dem ORF.

„Manche verfallen in Hysterie“
„Manche verfallen in Hysterie, das bedauere ich sehr. Wir haben die Termine gemeinsam ausgemacht“, meint er dort angesichts der aktuellen Debatte. Und er verteidigt die bisherige Zurückhaltung: „Die Impfdosen brauchen eine gute Kühlung und eine gute Vorbereitung. Die kann ich nicht wie Freibier verteilen.“

Der steirische Landeshauptmann hat zuletzt immer wieder mit Aussagen für überregionales Aufsehen gesorgt. So plädierte er im Dezember für eine Impfpflicht und vor wenigen Tagen dafür, dass sich Politiker schnell impfen lassen.

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