Obwohl auf dem ersten Blick im Kanal- und Gailtal alle hinter dem Vorhaben stehen, ist seit Jahresbeginn 2009 nichts mehr passiert. Für den Skitourismus im Gailtal wäre die Umlaufbahn der Turbo schlechthin: "Die Italiener würden sich knapp 200 Kilometer An- sowie Abreise ersparen", begründet Touristiker Walter Zerza das Projekt, an dem seit mehr als 20 Jahren gearbeitet wird: "Jetzt geht es darum, Stimmung in Italien für die Bahn zu machen."
Kärnten will 6,1 Millionen zuschießen
Eine Kärntner SPÖ-Abordnung reiste vergangene Woche deshalb nach Pontebba, um das Seilbahnprojekt erneut zu präsentierten. "Die italienischen Amtskollegen sind sehr daran interessiert gewesen, die Bahn endlich zu realisieren", berichtet SPÖ-Chef Peter Kaiser. Satte 6,1 Millionen Euro will das Land zuschießen, das hat die Regierung 2006 beschlossen.
Beschlüsse noch im Dezember
Noch gilt es, Planung, Errichtung und Betrieb der Anlage in Italien zu klären. Dafür muss auch der Bahnhof in Pontebba umgewidmet werden, denn er soll als Talstation der Einseilumlaufbahn dienen. Im Dezember sollen in Friaul die Beschlüsse gefasst werden.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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