2023 waren sie in die Bundesliga aufgestiegen, nach drei Jahren droht Blau-Weiß am Samstag der Abstieg. Genauso ist in der vorletzten Runde der verrückten Qualirunde aber auch der vorzeitige Klassenerhalt möglich! Gutes Omen: In Auswärtsspielen bei Wattens gelangen den Linzern schon zweimal historische Coups.
Der 11. Juni 2011 war’s, als BW Linz im Relegationsrückspiel in Wattens das Elferschießen gewann, den historischen Aufstieg in die 2. Liga und in den Profifußball bejubelte. Zwölf Jahre später feierte Blau-Weiß am 2. September 2023 beim 4:2-Erfolg bei den Wattenern am Tivoli den allerersten Auswärtssieg in der Bundesliga. Passiert auch am 9. Mai 2026 Historisches?
„Wir haben den Klassenerhalt selbst in der Hand“
Am Samstag droht dem Tabellenletzten in Tirol einerseits der Abstieg – nämlich bei einer Niederlage, sollten parallel der WAC in Ried siegen und das Spiel GAK – Altach „x“ enden. Andererseits wären die Linzer bei einem Sieg dem Klassenerhalt ganz nah. Dann hätten sie fix das „Finale“ daheim gegen den GAK würden bei einem Sieg fix vor der WSG liegen. „Wir haben es selbst in der Hand, haben eine gute Ausgangsposition“, sagt Trainer Michael Köllner.
So gelingt vorzeitig der Klassenerhalt
Seinem Team winkt bei einem Sieg am Tivoli sogar vorzeitig der Klassenerhalt – nämlich wenn parallel Wolfsberg in Ried verliert! Denn in der letzten Runde nehmen sich der WAC und Wattens Punkte. Blau-Weiß (aktuell 20 Punkte) wäre dann selbst bei einer Niederlage gegen den GAK gerettet – denn man wird bei Punktegleichheit vor die derzeit bei 22 Zählern haltenden Wolfsberger gereiht (wegen des Sternchens) – und auch vor die bei 23 Punkten stehenden Wattener (wegen des direkten Duells). Diesen Samstag sollte jedenfalls unbedingt ein Sieg her für die Linzer, die mit furiosen Auftritten daheim alle vier Qualirundenspiele (inklusive eines 5:0-Kantersiegs über die WSG) gewannen. Auswärts gelang aber noch kein Sieg!
BW Linz holte zuletzt auswärts 2 von 30 möglichen Punkten
Der letzte Dreier datiert gar vom 1:0 bei der Austria am 4. Oktober, seither holte Blau-Weiß in zehn Spielen nur zwei von 30 möglichen Punkten. Auswärts 2 von 30 Punkten“Es hätte keiner geglaubt, dass wir die Heimspiele so stark hinbekommen. Jetzt wird’s Zeit, dass wir auswärts ein Zeichen setzen, das erwarten wir auch von uns“, sagt Köllner, dessen Offensivmann Simon Seidl von Sturm umworben wird.
Kapitän ist gesperrt
Köllners Startelf in Tirol ist wegen eines Magen-Darm-Virus im Team schwer vorhersehbar. Kapitän Fabio Varesi-Strauss ist gesperrt. Fix ist: Auch wenn Wattens mit Gratis-Tickets für Tiroler Sportvereine die sonst am Tivoli herrschende Geisterstimmung verbessern will: Blau-Weiß ist samt der zahlreichen Auswärtsfans stark genug aufgestellt für einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.
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