Zwei Jahre lang hatte ein Klagenfurter mit einer angeblich in Frankreich lebenden Frau übers Internet Kontakt. Der 74-Jährige, der von der Bekannten lediglich Fotos kannte, hat ihr in Tranchen einen sechsstelligen Eurobetrag überwiesen. Nun wollte er sogar einen Kredit für sie aufnehmen, doch der Bankangestellte machte den Pensionisten auf den offensichtlichen Betrug aufmerksam.
Nach den über zwei Jahre laufenden Überweisungen gab die angebliche Freundin an, sie werde nach Wien kommen und ihm Goldnuggets im Gegenwert des von ihm überwiesenen sechsstelligen Eurobetrages mitbringen. Ein Termin wurde aber nicht bereinbart.
Am 14. Dezember kontaktierte jedoch ein „Polizist“ den 74-Jährigen. Die Französin sei in Schwechat festgenommen worden. Um ihr das Gefängnis zu ersparen und die Beschlagnahme der Goldnuggets zu verhindern, seien Tausende Euro auf ein irisches Konto zu überweisen.
Der Kärntner ging also zu seiner Hausbank, um einen Kredit aufzunehmen. Doch der Bankangestellte, der die Vorgeschichte kannte, machte ihn auf den offensichtlichen Betrug aufmerksam. Am 22. Dezember erstattete der Pensionist schließlich Anzeige.
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