Überschuldung geschehe häufig schleichend, meistens suchten Betroffene erst Hilfe, wenn der Druck so groß sei, dass sich der Schuldenberg nicht mehr ignorieren lasse, berichtete Peter Kopf, Leiter der IfS-Schuldenberatung. Laut AK-Präsident Hubert Hämmerle bräuchten Mitarbeiter bei solchen Problemen die Unterstützung des Arbeitgebers und des Betriebsrats. Betroffene müssten frühzeitig auf Hilfsangebote hingewiesen und motiviert werden, diese anzunehmen. Von einer geordneten finanziellen Zukunft der Mitarbeiter profitiere nicht zuletzt auch der Arbeitgeber, so WK-Vizepräsident Eduard Fischer. "Wer frei von Sorgen ist, kann mehr Energien in seine berufliche Tätigkeit investieren", erklärte er.
Jährlich berät die IfS-Schuldenberatung rund 2.800 Vorarlberger. Neben rechtlichen Abklärungen und Verhandlungen mit Gläubigern wird auch Unterstützung bei der Erstellung von Finanzplänen und Haushaltsbudgets geboten. Wichtigstes Anliegen sei die Schuldenprävention. In der Aktionswoche sollen Betriebsräte in Veranstaltungen zur Problematik informiert werden, ebenso Personalbüro-Leiter. Klein- und Mittelbetriebe werden in Briefen informiert.
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