Wenn die Tage kälter und kürzer werden, steigt bei vielen Tirolern die Lust auf Maroni bzw. Kastanien. Dass man beim Kauf genau auf die Qualität achten soll, zeigt nun ein AK-Test.
In sieben Supermärkten kauften Konsumentenschützer je mindestens 100 Stück und ließen die Proben bei der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit testen. Das schlimmste Ergebnis: Von 110 untersuchten Maroni waren 30 schimmlig, 16 wurmig, zwei vertrocknet und in einer war eine lebende Milbe.
Der "Schlechtanteil" betrug also 44,5 Prozent. Nur eine einzige der sieben Proben wies einen Anteil von ungenießbaren Maroni von unter 10 Prozent auf. Die AK fordert die Händler zu mehr Sorgfalt und besseren Kontrollen auf und rät: Wer verdorbene Produkte feststellt, soll reklamieren und kostenlosen Ersatz fordern.
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