07.12.2020 09:56 |

Verdächtiger in Haft

Mädchen für Sexvideos geködert: Ein Opfer erst 12!

Ein 26-Jähriger aus Villach in Kärnten steht im Verdacht, seit Anfang 2020 unzählige Mädchen via Social-Media-Kanälen angeschrieben und ihnen für die Anfertigung von Videos mit geschlechtlichen Fetischhandlungen ein Entgelt von bis zu 3000 Euro versprochen zu haben. Mit mindestens sieben Opfern - das jüngste war erst zwölf - soll es laut Polizei tatsächlich zu sexuellem Missbrauch gekommen sein. Am Samstag wurde der mutmaßliche Täter festgenommen.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand kam es mit zumindest sieben Mädchen im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren zu sexuellen Handlungen. Ein Beamter: In der Folge habe der Verdächtige diese Videos auf einschlägigen Fetischplattformen verkauft. „Diese wurden so angefertigt, dass man weder die Mädchen noch den 26-Jährigen identifizieren kann.“

Hohe Dunkelziffer befürchtet
Im Zuge der Ermittlungen konnten bislang 16 Opfer ermittelt werden. Bei manchen blieb es beim Versuch, diese zu den Handlungen zu überreden. Vom versprochenen Entgelt bekam lediglich ein Mädchen 20 Euro. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass es noch weitere Opfer gibt. Die Dunkelziffer könnte durchaus höher sein, da der Mann Hunderte Personen via Social-Media-Kanälen kontaktiert haben dürfte.

Am Samstag wurde der Villacher an seiner Wohnadresse festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

 Kärntner Krone
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