Groß war die Empörung über die Bezirksbehörde, die „bei Nacht und Nebel“ sieben Schutzwege in Jennersdorf entfernen ließ. Grund für die Aktion: Die Zebrastreifen seien zu wenig frequentiert, die Unfallgefahr hoch. Die Bürger sahen das anders, sammelten Hunderte Protestunterschriften und erzielten zumindest einen Teilerfolg. Vertreter von Stadt, Land und Bezirk vereinbarten, Verkehr und Fußgänger bei drei "ausradierten" Zebrastreifen erneut zu zählen. Im September.
Überprüfung "hoffentlich noch vor dem Winter"
"Bis jetzt hat sich aber nichts getan", sagte VP-Bürgermeister Willi Thomas. "Ich werde aber sicher nicht lockerlassen. Die Zusage, dass die Frequenz noch einmal überprüft wird, liegt auf dem Tisch." Nur wann genau die Experten vom Kuratorium für Verkehrssicherheit endlich anrücken, weiß auch der engagierte Stadtchef nicht. "Hoffentlich noch vor dem Winter", betonte Willi Thomas.
von Tina Blaukovics und Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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