Der 19-Jährige nahm einen 50-Euro-Schein und machte davon 17 Kopien. "Neun Stück hab ich um 100 Euro an meinen Freund verkauft", so der Bursche. Die beiden bezahlten damit in diversen Lokalen ihre Konsumationen.
Schwindel im Bordell aufgeflogen
In einem Chinarestaurant wurde ein Kellner misstrauisch und wurde mit dem Argument beruhigt: "Der ist irrtümlich in der Waschmaschine mitgewaschen worden." Der Schwindel flog schließlich in einem Bordell auf, wo der 19-Jährige seine Rechnung mit den falschen Scheinen zahlen wollte. Der Bordellbetreiber erkannte die "Blüten" und alarmierte die Polizei.
"Kein Streich oder Scherz"
"Ich mache so etwas nie wieder", beteuerte der Arbeiter vor dem Schöffensenat. Er wurde zu neun Monaten bedingter Haft verurteilt, sein Komplize erhielt sieben Monate. "Geldfälschung ist nun einmal ein Verbrechen, das kann man nicht als Streich oder Scherz sehen", so die Richterin bei der Urteilsverkündung. Die Burschen nahmen ihre Urteile an, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.