Explosive Post
Paketbombe an Sarkozy in Athen abgefangen
Ein weiteres, für die Vertretung Mexikos bestimmtes Paket ist zudem bei einem Lieferservice in Athen in den Händen einer Angestellten explodiert, die sich leicht verletzt habe. Die abgefangenen Pakete seien kontrolliert gesprengt worden.
"Es ist nicht klar, was das Motiv hinter diesen Angriffen war", sagte der Sprecher. Die Polizei gehe nicht davon aus, dass es eine Verbindung zur radikal-islamischen Al Kaida gebe. "Aber die Ermittlungen laufen noch." Ein 22- und ein 24-Jähriger seien festgenommen worden, teilte die Polizei mit.
Keine tödliche Wirkung
Der Jüngere stehe im Verdacht, Mitglied einer linksgerichteten griechischen Guerilla-Gruppe zu sein. Die beiden Männer seien bewaffnet gewesen, einer habe eine kugelsichere Weste getragen. Ein Polizeimitarbeiter sagte, in den Paketen sei zu wenig Sprengstoff verwendet worden, um eine tödliche Wirkung entfalten zu können.
In Griechenland ist es nach der Tötung eines Jugendlichen durch die Polizei in den vergangenen zwei Jahren häufiger zu Anschlägen gekommen, zu denen sich in der Regel linke Gruppierungen bekannten. Im Juni explodierte eine Paketbombe in dem Ministerium, dem die Polizei unterstellt ist. Ein wichtiger Ministerberater wurde getötet.
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