Die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes habe zwar nur bei einem Tausendstel Prozent gelegen, teilte das russische Flugleitzentrum nahe Moskau mit, vorsichtshalber seien aber dennoch für drei Minuten die Triebwerke angeworfen und die Position der ISS um rund einen halben Kilometer verändert worden. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass das Schrottteil sich der Raumstation auf bis zu 160 Meter genähert hätte, letzte Berechnungen gingen dann aber von 800 Metern aus.
Derzeit arbeiten drei Kosmonauten sowie drei Astronauten an Bord der Station in rund 350 Kilometern Höhe. Am Mittwoch ist ein unbemannter russischer Raumfrachter vom Typ Progress mit Ausrüstung, Treibstoff, Nahrungsmitteln, Wasser, viel frischem Obst, Sauerstoff und privater Post vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur aus zur ISS gestartet. Das Raumschiff vom Typ Progress hob am Mittwoch wie geplant um 17.12 Uhr MESZ mit insgesamt 2,6 Tonnen Nachschub vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur ab. Nach dreitägigem Flug soll der Frachter am Samstag an der ISS andocken.
Am 1. November wird - wenn alles klappt - dieUS-Raumfähre "Discovery" zur ISS fliegen.Die sechsköpfige Shuttle-Besatzung unter Commander Steven Lindsey wird ein Modul für mehr Stauraum sowie Ersatzteile zur ISS bringen (Bericht in der Infobox).









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