Pokerturnier

Alarmstufe Rot im Kursalon wegen Rekord-Preisgeld

Wien
25.10.2010 16:52
Rund um das am Dienstag startende Mega-Pokerturnier im Kursalon schrillen die Alarmglocken: Die Polizei fürchtet nämlich, dass das Rekordpreisgeld nicht nur arrivierte Pokerstars und Promispieler wie Boris Becker anlockt, sondern auch auf kriminelle Banden einen Reiz ausübt.

Die Hochspannung unter den Sicherheitskräften kommt nicht von ungefähr: So wurde trotz Videoüberwachung am 6. März 2010 das Turnier im Hyatt-Casino in Berlin von einem mit Macheten und Pistolen bewaffneten Sextett überfallen und das offen herumliegende Preisgeld geraubt.

Noch während die unverfrorenen Täter rasch ausgeforscht wurden, schossen zehn Maskierte mit Maschinenpistolen nur wenige Tage später im Grand Casino Basel in der Schweiz um sich und entkamen mit Hunderttausenden Euro. Und auch im Wiener Prater hatte heuer eine Viererbande bereits in einem Casino 600.000 Euro erbeutet – ihr Spiel endete aber hinter Gittern.

"Wir stapeln das Preisgeld nicht auf den Tischen, sondern schaffen es in eigene Tresors", heißt es vonseiten der Veranstalter. Nichtsdestotrotz dürfte das Heer an Sicherheitsbeamten und Sondereinheiten der Wega aufatmen, wenn das EPT-Turnier am Sonntag vorbei ist.

Kronen Zeitung
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