Zu den Initiativen gehört der "Bildungsbus". Dieser soll in die Regionen fahren und Frauen über ihre Möglichkeiten informieren, sich zu qualifizieren und so ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, so Landesrätin Verena Dunst (SPÖ). Für Frauen, die vom Jobverlust bedroht sind, wird die Möglichkeit einer Kompetenzfeststellung angeboten. Am Ende dieses Prozesses erhalten die Teilnehmerinnen schriftlich eine Aufstellung ihrer Kenntnisse, damit sie sich bei Betrieben bewerben können.
Frauen über 45 sollen wieder Beschäftigung finden
Ebenfalls noch heuer soll mit dem Projekt "startklar" zur Förderung der Mobilität begonnen werden. Dabei können Frauen begleitend zu einem Qualifizierungsprogramm auch den Führerschein machen oder eine Fahrtauglichkeitsprüfung ablegen. Ziel sei es, Frauen über 45 wieder in Beschäftigung zu bekommen und ihnen Sicherheit sowie Selbstvertrauen zu geben. "Die Wirtschaft braucht diese Frauen", so Dunst. Zur Umsetzung der Projekte stehen im Lauf der Legislaturperiode rund eine Millionen Euro zur Verfügung.
Es sei "unfair", dass Frauen über 45 Jahren Probleme am Arbeitsplatz hätten, meinte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ). Das Burgenland habe, was den Arbeitsmarkt betrifft, die Krise bisher gut bewältigt. 1.100 Betriebsgründungen im Vorjahr seien in einer schwierigen Zeit auch ein Zeichen, dass sich die Wirtschaft gut entwickle, sagte Niessl.
In den vergangenen Jahren sei es gelungen, die Frauenbeschäftigungsquote anzuheben. Eine weitere Steigerung sei das Ziel. Im kommenden Jahr werde es für Frauen und Männer im Burgenland eine Reihe zusätzlicher Arbeitsplätze geben: Im Designer Outlet Parndorf sollen durch den Ausbau im kommenden Jahr über 200 Jobs entstehen. Auch im Sozial- und Gesundheitswesen würden ständig Arbeitnehmer gesucht, so Niessl.










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