Schuss auf Johnson
Ex-CIA-Agent hätte beinahe JFK-Nachfolger getötet
Es ist früher Morgen am 23. November 1963, der Morgen nach dem Attentat auf den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Bereits in der Nacht wurde Lyndon B. Johnson, sein Vize, zum neuen Präsidenten ernannt. Doch beinahe sollte Amerika den zweiten Präsidenten innerhalb von nur 14 Stunden verlieren.
Auf seinem Wachgang vor dem Haus von Johnson in Washington hört Blaine Schritte, zielt in der Dunkelheit mit seiner Pistole in die Richtung eines Mannes und drückt ab. Wie sich herausstellt, war der Mann der Präsident selbst!
Schuss ging daneben
Zum Glück trifft der Agent nicht. Auch heute noch erinnert sich Blaine gut an diesen Morgen - "eiskalte Schauer" wären ihm den Rücken runtergelaufen, als ihm bewusst wurde, was da fast geschehen wäre. Denn dass sowohl Präsident als auch Vizepräsident aus dem Amt scheiden, das gab's in Amerika noch nie.
Doch selbst für diesen Fall gäbe es eine Lösung: Der Sprecher des Repräsentantenhauses, damals der Demokrat John William McCormack, wäre dann automatisch neuer Präsident geworden. Doch so weit kam es, dank der schlechten Treffsicherheit von CIA-Schütze Gerald Blaine, dann doch nicht...











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