Italien kein Thema

Grand Slam bleibt weiterhin am Wörthersee

Kärnten
18.10.2010 10:14
Meldungen, wonach der Beachvolleyball Grand Slam aus Geldnot künftig auf Kärnten und Italien aufgeteilt wird, haben am Sonntag für Sand im Getriebe gesorgt. Doch an ihnen soll nichts dran sein. "Eine politische Zeitungsente", nannte es Landeshauptmann Gerhard Dörfler. "Alles Blödsinn! So in keinster Weise wahr", ärgerte sich Beachvolleyball-Boss Hannes Jagerhofer.

Bis 2012 ist ohnehin rein vertraglich alles fix mit dem Grand-Slam der Beachvolleyball-Asse in Klagenfurt, 2013 ist mit einer möglichen WM in Österreich ein anderes Thema.

Dass aber bereits verhandelt werde, den Grand Slam danach in Italien und Kärnten gemeinsam auszutragen, ist nicht wahr! Erstens wäre das laut Weltverband nicht erlaubt, zweitens der "Niedergang", so Turnier-Macher Hannes Jagerhofer.

Er hat zwar mit dem Präsidenten von Friaul/Julisch-Venetien, Renzo Tondo, zuletzt Gespräche geführt. "Dabei ging es aber nur darum, eventuell in seiner Region ein normales World-Tour-Turnier auszutragen. Zusätzlich zu Klagenfurt."

So sieht es auch LH Gerhard Dörfler: "Es gibt keine Diskussionen um das Beachvolleyball in Kärnten." Bürgermeister Christian Scheider sagt klipp und klar: "Wir wollen den Grand Slam ganz sicher halten!" Stadt und Land fördern das Turnier jeweils mit 450.000 Euro. Wertschöpfung für Kärnten: 5,6 Millionen Euro!

von Max Mahdalik, "Kärntner Krone"


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