Nachdem sich herumgesprochen hatte, dass spärlich bekleidete Verkäuferinnen mehr Betelnüsse verkaufen, entstand ein regelrechter Boom. Die Polizei will dem freizügigen Treiben jetzt ein Ende setzen und fordert die Nuss-Verkäuferinnen auf, sich konservativer zu kleiden.
Sie stehen an jeder Ecke Taichungs, der drittgrößtenStadt Taiwans: leicht bekleidete Frauen, die Betelnüsse,eine regionale Spezialität, verkaufen. Allerdings sind vieleder Frauen so freizügig gekleidet, dass die Polizei tagtäglichmit Auffahrunfällen zu kämpfen hat. Um dem ein Endezu setzen, veröffentlichte die Polizei jetzt eine neue Kleidervorschriftfür die Nuss-Verkäuferinnen.
Mit den neuen Richtlinien gehören sowohl transparenteKleidung als auch als das offenherzige Anpreisen der Ware derVergangenheit an. "Zügellose Gesten sind außerhalbder Verkaufsstände verboten", so ein Polizist. Stattdessenempfehlen die Behörden züchtige Tops und kurze Hosen- in unschuldigem Weiß. Die Polizei hofft damit die Blickeder Autofahrer wieder auf die Straße lenken zu können,um so weitere Auffahrunfälle verhindern zu können.
Für viele der Verkäuferinnen klingen dieVorschläge zwar vernünftig, aber einsichtig zeigen sichnur wenige der leicht bekleideten Damen. "Das ist wirklich nichtmeine Sache, das ist das Problem meines Chefs", sagt eine derBetelnuss-Verkäuferinnen.
Betelnüsse gedeihen in Zentral- und Süd-Taiwan.Immerhin ein Drittel aller Taiwanesen kaut regelmäßigBetelnüsse, die Samen der Betel- oder Arekapalme, denen einestimulierende Wirkung nachgesagt wird.
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