Wien-Wahl 2010

Opposition ringt nun um Gunst von Michael Häupl

Wien
13.10.2010 17:29
Das Werben der Oppositionsparteien, um in Wien Regierungsverantwortung zu übernehmen, geht in die nächste Runde. Während die Grünen sich schon nahezu prostituieren, um mit der SP eine Koalition zu bilden, liebäugelt H.-C. Strache (Bild) bereits mit den Ressorts Sicherheit und Integration – ein Wunschtraum.

Die VP demonstriert nach außen hin Einigkeit. Doch in der Parteibasis kracht es. „Wir wollen keine Koalition um jeden Preis“, erklärt ein VP-Funktionär. Unterdessen werden die Grünen nicht müde, ihre Vorzüge anzupreisen. „Der Erfolg von Alexander Van der Bellen mit 10.621 Vorzugsstimmen ist ein eindrucksvolles Votum für Rot-Grün in Wien“, glaubt Maria Vassilakou. 

Das würde Strache wohl noch mehr Stimmen bringen. Unterdessen hat der FP-Chef bereits einen Termin mit Michael Häupl fixiert. „Ich sehe mich als Bürgermeister der Herzen.“ Sein Vorbild sei Helmut Zilk. Außerdem pocht er auf eine Änderung des Wahlrechts und ortet Fälle von Wahlbetrug. Strache fordert auch ein Belohnungssystem für Zuwanderer. „Erst wer fünf Jahre hier lebt, arbeitet und Steuern zahlt, soll Anspruch auf diverse Sozialleistungen haben.“ Kriminelle und Arbeitsunwillige sollen nach Hause geschickt werden.

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