"Theoretisch könnten die Verletzungen auch von einem Sturz stammen", erläuterte Schnell. Aber: "Fremdverschulden ist noch nicht auszuschließen." Die Polizei ermittelt auch in diese Richtung, hieß es vom Landeskriminalamt.
Rippenbrüche sprechen gegen Unfalltheorie
Als Todesursache wird laut dem vorläufigen Gutachten ein Darmfellriss angenommen. Die Kopfverletzungen des Pensionisten, offenbar Platzwunden, hätten hingegen nicht kausal zu dessen Ableben beigetragen. Sie könnten von einem Angriff stammen, aber auch von einem Sturz herrühren. Zusätzlich habe der Gerichtsmediziner mehrere beidseitige Rippenbrüche - wahrscheinlich insgesamt fünf - festgestellt, was wiederum gegen die Theorie von einem Unfall spreche.
Rätselraten um mögliches Motiv
Ein Motiv für einen Mord an dem 75-Jährigen hat die Polizei noch nicht gefunden. Der Pensionist, der auf Krücken angewiesen war und jeden Morgen von Heimhilfen versorgt worden ist, habe zwar, wie in Medien kolportiert, vor Jahren eine Erbschaft - "in Schilling" - gemacht. Die Ermittler würden aber derzeit keinen Zusammenhang mit dem Tod des Mannes annehmen, hieß es am Donnerstag.










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