Die drei jungen Männer sind nach Kärnten gekommen, um hier große Beute zu machen. Man reiste mit dem Zug an. Den ersten Coup gab's dann gleich nach der Ankunft am Klagenfurter Bahnhof, wo versucht wurde, einen Ford zu knacken – bei den ersten Fahrzeugen scheiterten die Verbrecher, dann fand sich ein passendes Auto, mit dem es gleich "auf Tour" ging.
Büros, Firmengebäude, Häuser als Tatorte; Notebooks, Handys, Kameras und Geld als Beute – vor dem Trio, das professionell mit Brecheisen und anderem Einbruchswerkzeug ausgerüstet war, war zwischen Klagenfurt und Pack nichts sicher. Zigtausend Euro Schaden sind entstanden. Insgesamt ist es in den vergangenen zwei Jahren auch dreimal wegen Einbrüchen vor Gericht gestanden.
Nach jedem Prozess erhöhte sich dabei die "Trefferquote". Denn die gesicherten DNA-Spuren aus Einbrüchen werden wegen mangelnder Ressourcen oft erst nach Monaten ausgewertet und den Tätern zugeordnet. Daher gab's nun neuerliche Verurteilungen: Insgesamt sitzen die Täter rund drei Jahre ab.









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