Seit vier Jahren stehen die Arbeiten an dem Rohbau am Hauptplatz in Oberwart still. Denn noch vor der Fertigstellung ging die ursprüngliche Eigentümerin, eine Immobilienfirma, in Konkurs. Jetzt gehört das Gebäude dem steirischen Unternehmen Technopark Raaba, das bei einer Versteigerung den Zuschlag erhielt. Noch im Juli kündigte die Geschäftsführung an, zwei Millionen Euro in die Fertigstellung investieren zu wollen, geplanter Baustart war im September – getan hat sich nichts.
Das Problem: "Die Technopark Raaba will plötzlich auch noch ein 4.500 Quadratmeter großes Grundstück hinter dem Rohbau von der Gemeinde pachten und darauf ein zweites Gebäude errichten", ist SPÖ-Bürgermeister Gerhard Pongracz verärgert. Was genau dort entstehen soll, weiß offenbar noch nicht einmal der Geschäftsführer selbst. Johann Schreiner könnte sich neben Wohnungen auch ein Hotel, eine Fachhochschule oder ein Kulturzentrum vorstellen.
Stadtchef Pongracz hingegen reißt langsam der Geduldsfaden: "Die Eigentümer sollen endlich Pläne auf den Tisch legen." Und die Bürger drängen: "Der Schandfleck muss verschwinden."
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung









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