Denn die Seehütte, die im Schilfgürtel des Neusiedler Sees auf Pfählen errichtet worden war, ist nur über ein weitläufiges Wegenetz auf rund 80 Zentimeter breiten Holzstegen erreichbar – bei nächtlicher Dunkelheit und leichtem Regen zweifellos ein Spießrutenlauf.
Propangasflaschen-Explosion verhindert
Trotzdem konnte das gegen 19.25 Uhr von den Besitzern einer Nachbarhütte entdeckte Feuer rasch so weit unter Kontrolle gebracht werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Insbesondere auf die in einem Nebengebäude der Hütte gelagerten Propangasflaschen mussten die Florianis dabei aufpassen – um eine Explosion zu verhindern, war es wichtig, diese ständig zu kühlen.
Nach hartem Ringen mit den Flammen konnte schließlich gegen 22 Uhr "Brand aus" gegeben werden. Die Seehütte hatte man freilich nicht retten können – mehr als die Grundmauern blieben nicht stehen. Der durch das Feuer entstanden Schaden dürfte sich nach einer ersten Schätzung auf rund 75.000 Euro belaufen und durch eine Versicherung gedeckt sein.









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