Tatsächlich wäre es eine Weltsensation, wenn steirischen Tüftlern dieser Durchbruch auf dem Medizin-Sektor gelingen würde - und die Wissenschaftler am Grazer Pharma-Kompetenzzentrum, allen voran Professor Johannes Khinast, sind auf dem besten Weg dazu!
Innovationspreis eingeheimst
"Pills on paper", Tabletten auf Papier, nennt sich das neue Mega-Projekt, das zuletzt mit dem steirischen Innovationspreis "Fast Forward Award" prämiert wurde. Funktionieren soll das Ganze wie folgt: Patienten soll die Einnahme von Medikamenten künftig leichter gemacht, die Dosierung auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden.
Papier wird mit Wirkstoffen bedruckt
Letztlich geht das dann so: Man geht mit dem Rezept des Arztes zum Apotheker seines Vertrauens, der Esspapier verwendet. Auf den Papierstreifen werden dann mit einer speziellen Maschine Wirkstoffe gedruckt, die später sogar zeitverzögert abgegeben werden können. Anschließend wird das essbare Papier zu einer Kapsel verarbeitet, die eingenommen wird.
Seit fünf Jahren beschäftigen sich steirische Düsentriebs (auch an der Karl-Franzens- und der Technischen Uni) nun bereits mit der Entwicklung, in weiteren fünf Jahren könnten die "Pills on paper" erstmals zum Einsatz kommen. Ein Millionen-Euro-Erfolg ist vorprogrammiert...
von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
Symbolbild












Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.