20.09.2020 08:48 |

Extremsport

Video: So sieht Bungy-Sprung von Jauntalbrücke aus

Der freie Fall: „Krone“-Praktikantin Hannah Tilly wollte dieses atemberaubende Gefühl erleben und wagte den Sprung von der Jauntalbrücke.

Den Boden unter den Füßen verlieren - dieses Gefühl kennt „Bungy Jauntal“-Geschäftsführer Gerhard Grabner sehr gut. 1500 Mal ist Grabner bereits von der Eisenbahnbrücke in der Gemeinde Ruden gesprungen: „Das verliert nie seinen Reiz.“

Wegen der Corona-Krise hat das Unternehmen ganze vier Monate verloren. Auch hier müssen die Abstandsregeln eingehalten werden. Tandemsprünge sind nur mit Personen aus demselben Haushalt erlaubt. Mitarbeiter, die im direkten Kontakt mit den Kunden stehen, müssen eine Maske tragen. Sonst gebe es keine weiteren Maßnahmen. Weil viele nicht ins Ausland fahren, herrscht derzeit Hochbetrieb auf der Brücke. „Die Leute wollen schließlich was erleben“, schmunzelt Grabner und blickt übers Geländer in die Tiefe.

„Krone“-Praktikantin wagt den Sprung
Mit 96 Metern ist die Jauntalbrücke die höchste Eisenbahnbrücke in Europa - kein Grund zur Besorgnis für „Krone“-Praktikantin Hannah: „Für mich geht es jetzt auf die Sprungplattform. Gurtzeug und Fußschleifen wurden mir schon angelegt. Vom Bauch bis in die Beine macht sich allmählich ein Kribbeln bemerkbar. Starr blicke ich auf die ruhige Oberfläche der Drau. Wieso um alles in der Welt mache ich das? Im Hintergrund höre ich Stimmen die plötzlich den Countdown herunterzählen: ,Drei, zwei, eins Bungy!’

Obwohl sich mein Verstand offensichtlich dagegen wehrt, verlassen meine Füße den Boden. Weit strecke ich die Arme auseinander, während mein ganzer Körper Adrenalin ausschüttet. Wieder auf dem Boden angekommen, stellt sich mir nun eine Frage: Wie fühlt sich wohl ein Fallschirmsprung an?"

Hannah Tilly, Kärntner Krone

 Kärntner Krone
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