Mutter vor Gericht
Leukämie des Sohnes aus Geldgier vorgetäuscht
Den Gerichtsakten zufolge hatte Carol Schnuphase ihrem Sohn Christopher eingeredet, er habe Leukämie. Mit dieser Lüge brachte sie Einzelpersonen und mindestens eine Kirchengemeinde dazu, ihr Geld für die Chemotherapie ihres angeblich kranken Kindes zu spenden. Laut Staatsanwaltschaft erschlich sich die Mutter auf diese Art mindestens 7.500 Dollar (knapp 5.400 Euro) sowie eine Spielkonsole von einer Kirchengemeinde.
Mit dem Schauspiel dürfte die Frau bereits im Dezember begonnen haben. Der Schwindel flog auf, als Angehörige ihres verstorbenen Mannes sie bei der Polizei anzeigten. Nachdem die Behörden das Kind im Sommer in ihre Obhut genommen haben, habe die Mutter den Spendern erzählt, ihr Sohn sei gestorben und sie benötige Geld für die Beerdigung, sagte Smith.
"Das Geld ist offenbar für dieselben Dinge ausgegeben worden, für die wir alle unser Geld ausgeben: Auto, Essen, Miete", sagte er. "Anscheinend gab es keine Spielschulden oder Ähnliches. Es scheint so, als ob das alles ein geistloser Akt von Gier war."
Der Sohn befindet sich derzeit in staatlicher Fürsorge. Er muss sich einem Drogenentzug unterziehen. Seiner Mutter drohen im Falle einer Verurteilung laut "CNN" bis zu 14 Jahre Haft.
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