Schulstart am Montag

„Die Klassengemeinschaft darf nicht leiden“

Für Familien mit jüngeren Kindern bleibt Homeschooling ein Faktor, der große Unsicherheit erzeugt. Es wird auch befürchtet, dass Klassengemeinschaften nicht gut zusammenwachsen könnten. Die „Krone“ befragte zwei Familien, die ihre Erfahrungen bisher und Wünsche in Bezug auf das Corona-Schuljahr schildern.

„Im ersten Lockdown haben wir uns zum Grundriss der Wohnung gesetzt und alle Räume aufgeteilt“, erinnert sich Ursula Witzany aus St. Florian. Sie ist Mutter von Anatol und Valentin, die eine HTL besuchen und von Tatjana, die nun ins Gymnasium kommt. Diese wünscht sich, dass es kein Homeschooling mehr im neuen Schuljahr gibt, sondern: „Ich will neue Freundinnen kennenlernen!“

Schulwechsel „extremer Schritt“
Die beiden Jungs nehmen es gelassen, meinen aber: „Es dürfen nicht die Schulen sein, die als erstes zusperren, während das andere Leben fast normal weitergeht.“ Ursula Witzany macht mehr Sorgen, dass der Schulwechsel für Tatjana ein „extremer Schritt“ werden könnte. „Womöglich kann die Klassengemeinschaft durch öfteres Homeschooling nicht zusammenwachsen“, meint sie nachdenklich.

Infos heiß ersehnt
Elisabeth Leitner-Litzlbauer aus Linz hat Informationen über den ersten Schultag ihres 9-jährigen Sohnes Jakob schon heiß erseht. Mitte dieser Woche sind sie gekommen. Sie weiß nun, wie die erste Woche abläuft und dass es einen Gottesdienst im Hof gibt.

Unsicher bei Maske
Homeschooling hat sie als anstrengend erlebt: „Mein Arbeitsplatz war am Wohnzimmertisch, Jakob brauchte regelmäßig Erklärungen und Ermutigungen.“ Ihr Mann Franz saß im Wintergarten. „Wir hoffen, dass das nicht mehr passiert“, meint sie. Mit Masken hat Jakob keine Probleme: „Er hat immer eine eingesteckt. Er will nur immer wissen, wann er sie aufsetzen muss und wann nicht.“

Elisabeth Rathenböck
Elisabeth Rathenböck
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Dienstag, 22. September 2020
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