Die sechs Schafrisse auf der im Grenzgebiet zu Bayern gelegenen Wildenkaralm gehen damit wahrscheinlich auf das Konto des Wolfes. Klar sei auch, dass der Wolf aus der italienischen Population stammt. Um welches Individuum es sich handle, wisse man allerdings noch nicht, erklärte Martin Janovsky, Tierschutzombudsmann und Bärenbeauftragter des Landes Tirol. Keineswegs bestätigt sei, ob die derzeit mehr als 20 unauffindbaren Schafe auf der Bärenbadalm auch von einem Wolf gerissen wurden.
Bereits vergangenes Jahr wurde im Grenzgebiet von Bayern und dem Bezirk Kufstein ein männlicher Wolf nachgewiesen. Dieser wurde bereits einmal im Grenzgebiet von Tirol und Vorarlberg sowie in Graubünden bestätigt. Ob der nunmehr nachgewiesene Wolf derselbe Wolf ist, könne vorerst nicht gesagt werden. Weitere Untersuchungen seien notwendig, um die genaue Identität des Wolfes festzustellen. Jener Wolf, der letztes Jahr im Gemeindegebiet von Imsterberg nachgewiesen wurde, war ein Weibchen.
Gute Nachrichten gab es für die Schafzüchter. Laut Tiroler Jägerverband seien Schäden, die durch einen Wolf verursacht werden, durch die Haftpflichtversicherung des Jägerverbandes abgedeckt.
Symbolbild
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