Vor der Olympiaworld hätten ihm die zwei vermummten Jugendliche aufgelauert und ein Messer an den Hals gesetzt. In Tiroler Dialekt forderten sie die Herausgabe von Geld und so händigte der Mann sein Börserl mit 500 Euro Bargeld aus. So lautete zumindest die Anzeige bei der Polizei.
Doch die Beamten hatten schon bald Zweifel an den Angaben des stark Alkoholisierten. Doch auch noch so große Widersprüche ließen den Innsbrucker bei seiner Version bleiben. So saß er am Mittwoch wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und falscher Beweisaussage auf der Anklagebank am Landesgericht.
Die Richterin verurteilte ihn zu 1.200 Euro Geldstrafe – der angeblich Überfallene kündigte sofort Berufung dagegen an.
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