Drei Jahre Haft
Kurde wegen Schuh-Wurf auf Erdogan verurteilt
Der Kurde hatte im Februar einen Schuh auf Erdogan geworfen, als dieser während eines Besuchs in Sevilla in ein Auto stieg. Der Schuh flog über den Regierungschef hinweg. Der Schuhwerfer rief auf Spanisch "Lang lebe Kurdistan" - eine Anspielung auf die umstrittene Politik der türkischen Regierung gegenüber der kurdischen Minderheit im Südosten des Landes. Seit 1984 liefern sich die türkischen Streitkräfte Kämpfe mit kurdischen Rebellen.
Viele Nachahmungstäter
Seit dem Versuch eines irakischen Journalisten, Ende 2008 in Bagdad einen Schuh auf den damaligen US-Präsidenten George W. Bush zu werfen, hat es viele Nachahmer gegeben. Auch der irakische Schuhwerfer wurde zu drei Jahren Haft verurteilt, später wurde die Strafe aber auf ein Jahr reduziert. In der arabischen Welt gilt es als Zeichen größter Verachtung, einen Schuh auf jemanden zu werfen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.