Der Jubel der 1.200 Zuschauer donnerte durch die gebirgige Landschaft des östlichen Oberösterreich. Eine wirklich gewaltige Schallwelle, beinahe hätte sie sogar die Bäume zum Biegen gebracht. Klar, das war ja auch was! Der Tabellenletzte der NÖ-Landesliga schießt schließlich nicht alle Tage ein Tor gegen den Tabellenführer der Bundesliga. Und dem Schützen Spiranac, dem würden sie in Gaflenz wahrscheinlich heute schon ein Denkmal bauen, wenn...
...ja, wenn die Matchuhr bei diesem Treffer nicht schon die 87. Minute angezeigt und Wacker Innsbruck zuvor nicht bereits fünf Tore geschossen hätte. Die Tiroler ließen – wie schon in der 1. Cuprunde bei Union Vöcklamarkt – nichts, absolut gar nichts anbrennen. Schon nach zehn Minuten brachte Andreas Bammer die Gäste in Führung, "damit war die Brisanz gleich heraußen", zeigte sich Trainer Walter Kogler nachher zufrieden.
Mit Planer, Dakovic, Bilgen, Bammer und Perstaller waren in Gaflenz fünf Spieler zu vollen 90 Minuten gekommen, die zuletzt auf der Ersatzbank Platz nehmen mussten. Und mit Inaki Bea, Tomas Abraham und Ernst Öbster kamen gleich drei Wacker-Neulinge zu ihren ersten "offiziellen" Treffern im schwarz-grünen Dress. Vor allem der Weitschuss des Tschechen Abraham zum 4:0 ließ die Experten mit der Zunge schnalzen.
SV Gaflenz - Wacker Innsbruck 1:5 (0:2)
Tore: Spiranac (87.) bzw. Bammer (10.), Bea (31.), Koch (49.), Abraham (51.), Öbster (78.)
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