Neben den Erlebnissen von Udo Jürgens’ Großvater Heinrich Bockelmann im reichen Moskau der Zarenzeit, spielen in der Familiensaga auch Österreich im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit sowie das New Yorker Harlem der Sechzigerjahre wichtige Rollen. Ständiger Begleiter dabei ist die geheimnisvolle Bronzefigur eines Fagott-Spielers, die die Familie bis heute begleitet.
"Die Geschichte meiner Familie hat mich seit meiner Kindheit geprägt und mein Weltbild entscheidend mitbestimmt. Ich habe jahrelang nach den Spuren gesucht", sagt Jürgens, der in dem Familiendrama auch selbst vor der Kamera steht. "Wir wollen aber keine Heroisierung seiner Figur. Das ist auch Jürgens sehr wichtig. Der Schwerpunkt ist vielmehr die Erzählung einer europäischen Familiengeschichte", erklärt Klaus Graf (Bild), der den Film gemeinsam mit der Berliner "Ziegler Film" produziert.
Die Ausstrahlung der Saga nach dem Roman von Udo Jürgens und Michaela Moritz ist im ORF für Herbst 2011 geplant. Nach den Dreharbeiten in Wien reist das riesige Filmteam nach Kärnten, Tschechien, Deutschland und Russland weiter.
von Thomas Leitner, Kronen Zeitung
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