Zunächst hatte man natürlich angenommen, dass das kleine Hasenweibchen, das auch Junge hat, einem Marder oder einem anderen Raubtier zum Opfer gefallen sei. Da der Hasenstall aber rundherum mittels Maschendrahtzaun abgesichert ist, gilt dies als äußerst unwahrscheinlich. Und wie der Tierarzt feststellte, wurde der Kopf mit einem scharfen Gegenstand, vermutlich einem Messer, abgetrennt. Es fehlen Bissspuren.
"Ein sehr rätselhafter Vorfall", können auch die Polizeibeamten von Bad St. Leonhard diese Tat noch nicht einordnen. "Das Haus der Familie liegt mitten in einer Wohnsiedlung; derzeit gibt es aber keine Hinweise." Als mögliches Motiv drängt sich Satanismus auf, da ja der Hasenkopf offenbar als Trophäe mitgenommen, der Kadaver weggeworfen wurde. "Doch da ist aus unserer Gegend nichts bekannt", so die Polizei.
von Kerstin Wassermann, Kronen Zeitung
Symbolbild
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