Seitdem die Tschetschenen (23 und 26 Jahre alt) in Untersuchungshaft sitzen, ist die Zahl der Einbrüche in der Landeshauptstadt von 54 auf 21 Coups pro Woche gesunken. "Wir konnten die zwei und ihren Komplizen, der das Fluchtauto gelenkt hatte, nach einer Kontrolle in der Stadt festnehmen", schildert Erwin Lassnig vom Kriminaldienst Klagenfurt.
Schuhabdrücke überführten Täter
Er und sein Kollege Rudolf Duller haben dann in polizeilicher Kleinarbeit Spuren verglichen und das Puzzle rund um die Bande zusammengefügt: 22 Einbrüche in Geschäfte, Friseursalons und ein Büro gehen auf das Konto der Täter. Ihnen wurden jene Schuhabdrücke zum Verhängnis, die sie an den Tatorten hinterlassen hatten.
Liste der Delike könnte länger werden
"Der durch die Einbrüche entstandene Schaden beträgt etwa 20.000 Euro", fährt Lassnig fort. Und die Liste der Delikte dürfte noch länger werden. Denn jetzt wird die DNA der Täter mit jenen Spuren verglichen, die an weiteren Tatorten in Kärnten gefunden wurden.
"Der Einsatz der SOKO hat sich ausgezahlt", sagt Stadtpolizeichef Eugen Schluga. Er appelliert dennoch, Verdächtiges sofort bei der Polizei zu melden. Der dritte Asylwerber, der das Fluchtauto gelenkt haben soll, wurde inzwischen aus der Haft entlassen.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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