20.05.2020 13:07 |

Hilfen rasch umsetzen

Corona-Krise ließ Umsätze um 67 Prozent einbrechen

Die Coronakrise trifft die heimische Wirtschaft mit voller Wucht. Das zeigt jetzt auch eine beim IMAS-Institut beauftragte Studie. Demnach hatten im März und April nur 17 Prozent der Unternehmer keinen Umsatzrückgang. Für mehr als ein Fünftel (22 Prozent) brach das Geschäft zur Gänze ein. Der durchschnittliche Umsatzeinbruch liegt bei mehr als zwei Drittel (67 Prozent).

Hinterfragt wurde auch, was die Unternehmer zu den bisher gesetzten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung sagt. Auf Social-Media-Kanälen gibt es zum Teil ja herbe Kritik an den Maßnahmen. Laut der vom ÖVP-Wirtschaftsbund beauftragten IMAS-Untersuchung sind aber nur 15 Prozent eher oder überhaupt nicht zufrieden und 84 Prozent sehr oder einigermaßen zufrieden mit dem Krisenmanagement der Politik (ein Prozent ohne Angabe). Neun von zehn Unternehmern halten die strengen Maßnahmen der Bundesregierung für richtig.

Auch mit den Unterstützungsleistungen für die Wirtschaft sind zwei Drittel der Unternehmer zufrieden. Die Kritikpunkte sind unterschiedlich verteilt und reichen von mehr Unterstützungsleistungen, besserer Planbarkeit bis zu weniger Bürokratie. 77 Prozent der Unternehmer bewerten die Arbeit der Wirtschaftskammer (WKÖ) sehr gut oder gut. Mit dem direkten Kontakt zur WKÖ sind aber nur 49 Prozent sehr oder einigermaßen zufrieden allerdings hatten 40 Prozent gar keinen direkten Kontakt.

Mehrheit der Unternehmer „steht hinter Maßnahmen“
„Entgegen mancher Unkenrufe der Opposition steht die überwältigende Mehrheit der österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer hinter den strengen Maßnahmen der Bundesregierung. Das gilt auch für die Unterstützungsleistungen und die Abwicklung durch die Wirtschaftskammer“, so Kurt Egger, Generalsekretär des ÖVP-Wirtschaftsbundes am Mittwoch.

„Die angekündigten Maßnahmen müssen rasch umgesetzt werden, damit den Unternehmern nicht das Geld ausgeht. Immerhin muss jetzt auch das Urlaubsgeld ausbezahlt werden. Weiters wünschen sich die Unternehmer eine unbürokratische Abwicklung und Planbarkeit bei den Öffnungen. Hier sehen wir vor allem das Gesundheitsministerium in der Verantwortung“, so Kurt Egger.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Donnerstag, 28. Mai 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.