16.05.2020 06:02 |

Waldbrand Leppen

Polizeiheli lokalisierte die letzten Glutnester

Seit einer Woche stehen Feuerwehrmänner in Bad Eisenkappel im Einsatz, um einen Waldbrand, der in seiner flächenmäßig größten Ausdehnung 20 Hektar umfasste, zu bekämpfen. Mittlerweile hat sich die Lage jedoch beruhigt. Donnerstag wurden die letzten Glutnester vom Polizeihubschrauber geortet und bekämpft.

„Wir haben nach wie vor rund um die Uhr Beobachtungstrupps als Brandwache im Einsatz, sollte das Feuer wieder aufflackern“, schildert Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Blazej. Donnerstag musste zudem der Polizeihubschrauber nach Leppen ausrücken, um mittels Wärmebildkamera unterirdische Glutnester zu lokalisieren. „Wir konnten insgesamt vier potenziell gefährliche Stellen ausmachen“, so Polizeipilot Josef Samonig. Da sich Glutnester unterirdisch über das Wurzelwerk verbreiten, können diese rasch zu einer Wiederentfachung des Brandes führen. Nach der Lokalisierung durch den Polizeihubschrauber wurden Feuerwehrmänner an die Stellen geführt. „Dort wurde das Erdreich dann händisch aufgegraben und gezielt gelöscht“, erklärt Blazej.

Alex Schwab
Alex Schwab
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