29.04.2020 07:35 |

Bei Familie infiziert

Coronavirus: Mops in den USA positiv getestet

Ein Mops ist in den USA mit dem Coronavirus infiziert. Das Tier sei der erste Hund in den Vereinigten Staaten, bei dem die Atemwegserkrankung Covid-19 diagnostiziert wurde, wie die American Humane Society mitteilt. Der Hund habe sich offenbar bei der Mutter, dem Vater oder dem Sohn im Haushalt angesteckt, die alle positiv auf das Virus getestet wurden, sagt eine Sprecherin der Humane Society.

Eine weitere Tochter sei neben einem zweiten Hund und einer Katze negativ auf Coronavirus getestet worden, erklärt die Sprecherin. Der Mops namens „Winston“ sei ebenso wie seine Familie im Zuge einer Studie der Duke University in North Carolina getestet worden. Die Tochter sei die einzige gewesen, die keine Symptome gezeigt habe, berichtet CNN. Vater Sam McClean arbeitete als Arzt in der Notaufnahme des Universitätsspitals und dürfte sich bei der Arbeit angesteckt haben, nachdem er Covid-19-Patienten behandelt hatte.

„Er hat sein Frühstück nicht komplett aufgefressen“
Von der Universität hieß es, der Hund sei allerdings nur leicht mit dem Virus belastet gewesen. Warum man überhaupt auf die Idee gekommen sei, dass „Winston“ erkrankt sei, fragte die „New York Times“. Antwort der Familie: „Er hat eines Morgens sein Frühstück nicht komplett aufgefressen.“

Immer wieder Fälle bei Katzen
Anfang letzten Monats teilten die Gesundheitsbehörden in Hongkong mit, dass der Hund eines Coronavirus-Patienten, der positiv auf das Virus getestet wurde, „wahrscheinlich“ der erste Fall der Übertragung von Mensch zu Tier sei. Seitdem wurden mehrere Fälle bei Katzen gemeldet. Gesundheitsbehörden warnten infolge der Infektionen bei Katzen, dass es keine Beweise dafür gebe, dass Haustiere das Virus auf den Menschen übertragen könnten. 

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