Brände in Moskau

Martin Stranzls Klub Spartak flüchtet nach Estland

Burgenland
08.08.2010 15:55
Spartak Moskau, der Klub des burgenländischen Fußball-Profis Martin Stranzl, hat der russischen Hauptstadt aufgrund der schweren Waldbrände den Rücken gekehrt. Der Vize-Meister schickte seine Mannschaft noch am Sonntagabend per Flugzeug nach Estland, wo bis auf Weiteres trainiert wird.

"Ich weiß nicht, wie lange wir dort bleiben und auch nicht, wo wir genau wohnen werden. Es ist alles ziemlich kurzfristig gegangen", sagte der Südburgenländer.

Wegen des Smogs in Moskau wurde das für Sonntag angesetzt gewesene Heimspiel von Spartak gegen Zenit St. Petersburg abgesagt. 

Schon in den vergangenen Tagen sei jedes Training angesichts der Rauchbelastung eine Tortur gewesen. "Man tut sich beim Atmen schwer, man bekommt Kopfschmerzen und die Augen tränen", berichtete der Innenverteidiger, dessen Familie sich bereits im Burgenland befindet.

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