20.03.2020 11:32 |

DirectX-Raytracing

AMD zeigt Vorgeschmack auf Next-Gen-Grafikpracht

Microsoft hat mit DirectX12 Ultimate seine neueste 3D-Schnittstelle vorgestellt, die auch in der kommenden Xbox Series X Anwendung finden wird. Die Schnittstelle soll Grafikchips herstellerunabhängig realistische Raytracing-Lichteffekte und -Spiegelungen entlocken und wird unter anderem von der RDNA2-Grafikarchitektur unterstützt, die man im AMD-Hauptprozessor der nächsten Xbox einsetzt. Was künftig möglich ist, zeigt Chiphersteller AMD im Video.

Raytracing-Effekte, für die es eine ausgesprochen potente Grafikösung braucht, gab es bislang nur in einigen wenigen Spielen für Besitzer aktueller Nvidia-Grafikkarten.

Mit DirectX 12 Ultimate kommt nun eine herstellerunabhängige 3D-Schnittstelle, die sowohl von Nvidia- als auch AMD-Grafikchips unterstützt wird und auch in Microsofts nächster Xbox, in der ein Achtkern-Chip mit RDNA2-Grafik aus dem Hause AMD verbaut wird, Thema sein wird. Die neue Grafikarchitektur wird in weiterer Folge auch in neuen Radeon-Grafikkarten Einzug halten, also auch am Windows-PC wichtig.

DirectX 12 Ultimate wird auch von Nvidia-Grafikkarten unterstützt. Konkret verspricht man, dass die aktuelle Geforce RTX 20xx-Grafikkartengeneration DirectX12 Ultimate beherrschen wird, ältere Modelle der Serien GTX 10xx und 16xx hingegen nicht. Auch Nvidia hat ein Video veröffentlicht, in dem der Grafikchip-Spezialist demonstriert, was mit der neuen 3D-Schnittstelle am PC und der Xbox künftig alles möglich wird.

Sonys PlayStation 5, die auf einen ähnlichen Prozessor wie Microsofts Xbox Series X setzt, wird DirectX12 Ultimate indes nicht unterstützen. Die Microsoft-Schnittstelle ist ein Xbox- und Windows-Spezifikum, die PlayStation-Entwickler werden also wohl auf eine eigene Grafikschnittstelle setzen, aber auch sie haben bereits angekündigt, dass die nächste PlayStation Raytracing beherrschen soll.

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