03.03.2020 07:15 |

Fußball

„Der Einzug ins Finale wäre echt megageil“

Im ersten ÖFB-Cup-Halbfinale am Mittwoch kommt es im Duell der zwei Außenseiter auch zum Salzburger-Treff: der Pongauer Austria Lustenau-Goalie Domenik Schierl empfängt Wacker-Offensivgeist Markus Wallner. Für beide ist es das Spiel des Jahres – geht es doch um die vielleicht einmalige Chance, am 1. Mai gegen Salzburg oder LASK um die Cup-Trophäe zu rittern.

Als Domenik Schierl im vergangenen Sommer von Wr. Neustadt zu Austria Lustenau wechselte, war der Titel in der 2. Liga das ganz große Ziel. Das wird sich für die Lustenauer heuer nicht mehr ausgehen. Dafür kann die Mählich-Truppe am Mittwoch auf anderer Ebene Geschichte schreiben: Denn im ersten Cup-Halbfinale treffen die Vorarlberger auf den Liga-Konkurrenten Wacker Innsbruck (18). Womit unabhängig davon, ob die Bullen am Donnerstag gegen den LASK den Aufstieg schaffen, auf jeden Fall ein Salzburger im Finale am 1. Mai nach der Cup-Trophäe greift. Denn der St. Johanner Lustenau-Goalie Schierl (25) bekommt es mit Wacker-Offensivgeist Markus Wallner (23) zu tun. Der Obertrumer und Ex-Anifer hat im Achtelfinale Bundesligist WAC mit seinem Goldtor zum 1:0-Sieg praktisch im Alleingang „erledigt“. Im Viertelfinale wurde mit St. Pölten dann der nächste Bundesligist eliminiert.

Schierl dagegen zählte zu den Helden des Lustenauer Viertelfinal-Aufstiegs gegen Bundesligist WSG Tirol im Elferschießen. Er fehlte in der Liga zuletzt in Ried (knappe 0:1-Niederlage) wegen einer leichten Knöchelverletzung. Für den Cup ist er aber fit. „Es zählt nur das Weiterkommen. Ich bin guter Dinge, dass wir das packen. Das Finale wäre echt megageil“, sagte der Pongauer, dessen Vater Joachim Tormanntrainer in Schwarzach ist. Er kennt Wallner noch vom Bullen-Nachwuchs. „Er war zwar zwei Jahrgänge hinter mir in der Akademie, aber trotzdem hatten wir hin und wieder Kontakt“, betont Schierl. Der einst von Heimo Pfeifenberger nach Neustadt geholt wurde, dort vier Bundesliga-Partien spielte. Aber das Cup-Finale wäre sicher das bisherige Karriere-Highlight.

Herbert Struber
Herbert Struber
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