Der junge Versicherungsvertreter war seit Anfang 2008 für die Gewinnung von neuen Kunden zuständig. Doch die Geschäfte liefen weit weniger erfolgreich, als es sich der Niederösterreicher erwartet hatte. In seiner Not fälschte der der junge Mann schließlich fünf Verträge, gab sie an seinen Arbeitgeber weiter und kassierte von der Versicherungsgesellschaft insgesamt 8.000 Euro Provision.
"Es war ihm eine Lehre"
Als der Schwindel aufflog, verlor er nicht nur seinen Job, sondern landete jetzt auch wegen schweren Betrugs vor Gericht. "Ich habe einen riesigen Fehler gemacht", zeigte sich der Angeklagte reuig. Das Geld hat er mittlerweile zurückbezahlt. Sein ehemaliger Chef legte deshalb für den Ex-Mitarbeiter ein gutes Wort ein: "Es war ihm eine Lehre. Das Gefängnis sollte ihm erspart bleiben."
Richterin Karin Knöchl verurteilte den 28-Jährigen zu einer bedingten Haftstrafe von sechs Monaten.
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