Bereits seit vergangenem März entwendete das Trio in Vorarlberg und dem benachbarten Deutschland Geräte wie etwa Heuwender oder Kippanhänger. Um die Herkunft der Maschinen und Fahrzeuge zu verschleiern, nahmen die Täter nach den Diebstählen Veränderungen an ihnen vor. Unterstützt wurden sie dabei von einem 54-jährigen Mann.
Nach Angaben der Polizei zeigen die Männer "enormes Interesse für landwirtschaftliche Gerätschaften und sind mit bemerkenswertem technischen Verständnis" ausgestattet. Das dürfte auch das Motiv für die Diebstähle gewesen sein - die Absicht, die Beute weiterzuverkaufen, bestand offenbar nicht. "Es konnte vieles an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden", hieß es bei der Exekutive.
Nach Diebstählen kam Zerstörungswut
Anfang Juli begannen die Männer auch damit, aus Zerstörungswut mit einem Spitzhammer Reifen an etwa 20 Traktoren und Anhängern zu beschädigen. In ein bis zwei Fällen war auch Frust über nicht zustande gekommene Geschäftsbeziehungen Grund für die Vandalenakte.
Als Hauptbeschuldigte gelten laut Polizei der 21-Jährige aus Lochau und der 27-Jährige aus Hohenweiler (beide Bezirk Bregenz). Der 18-Jährige aus Lochau wurde als Beitragstäter eingestuft. Der 21-Jährige wurde in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert, die anderen beiden Männer auf freiem Fuß angezeigt.
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