Eislaufbegeisterte müssen jetzt stark sein: Denn zu einer Freigabe der durch den Eislaufverein Wörthersee (EVW) betreuten Seen wird es heuer nicht mehr kommen. Obmann René Riepan: „Die Sicherheit kann nicht mehr gewährleistet werden. Mit dem Wetterumschwung kommt der Föhn – und es wird viel zu warm. Das öffnet die Risse auf dem Eis, die Eisschollen sind nicht mehr miteinander verbunden.“ Das sei auch ein Grund gewesen für den tragischen Unfall auf dem Aichwaldsee, bei dem der Eismeister ums Leben kam.
In der kurzen Saison war der Rauschelesee mit 18 Eislauftagen heuer Spitzenreiter, begünstigt durch die schattige Lage und wenig Niederschlag. Der ansonsten recht schnell zufrierende Hörzendorfer See kam auf nur sieben Tage. Auch der Weißensee musste auf der Ostseite – wie berichtet – bereits gesperrt werden. Die Westseite weist laut Eismeister Norbert Jank jedoch noch beste Verhältnisse auf.
Das Eislaufen auf natürlichen Flächen werde künftig nicht mehr selbstverständlich. „Besucherzahlen müssen beschränkt werden“, so Riepan.
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